Büttenrede für Faschingshasser

Allen, die dem organisierten Frohsinn ähnlich abgeneigt sind wie ich, sei diese Büttenrede eines Faschingshassers ans Herz gelegt. Sie kursiert in diesem Jahr offenbar zum wiederholten Mal als Kettenmail durchs Web und scheint nicht - wie die Legende sagt - auf einer Flörsheimer Karnevalssitzung gehalten worden zu sein, sondern soll aus der Feder von Oliver Kalkofe stammen. Egal wer der Autor ist - ich verneige mich in Dankbarkeit, sie war mir ein innerer Reichsparteitag (was damals ja irgendwie auch immer so eine Art Prunksitzung war).

“Am besten ist, man bleibt zu Haus
und sperrt den Wahnsinn aanfach aus.
Man schließt sich ein paar Tage ein
und lässt die Blöden blöde sein!
Der Trick ist, dass man sich verpisst
bis widder Aschermittwoch ist!

Und steht ein Zombie vor der Tür,
mit so ‘nem Pappnasengeschwür,
und sagt statt “Hallo” nur “Helau”,
dann dreh sie um, die dumme Sau,
und tritt ihr kräftisch in den Arsch
und ruf dabei: Narrhalla-Marsch!”


Eine Reaktion zu “Büttenrede für Faschingshasser”

  1. Wolfgang

    Gehöre zu den Innenstadtbewohnern, die durch den inzwischen fast schon eine ganze Woche Tag und Nacht lang andauernde Faschingskrawall um den Verstand gebracht werden. Diesmal werd ich wohl Zwangsurlaub machen müssen, weil letztes Jahr hätte ich einen der Sauf- und Krawallveranstalten beinahe verdroschen.

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