Wer braucht ein Second Life
Millionen Leute, die irgendwas in ihrem echten Leben nicht gebacken kriegen, schaffen sich eine zweite - zwar virtuelle aber immerhin - Existenz, in einem Computerspiel. Dieser Versuch, sich in Second Life eine bessere Welt zu schaffen, ist - so klar muss das hier einmal gesagt werden - vor vorne herein zum Scheitern verurteilt.
Sobald nämlich eine signifikante Zahl von jenen Deppen, die einem das reale Leben so nervig machen, auch kräftig in Second Life rumnerven, also wenn die zweite Existenz genauso bescheiden und frustrierend wird wie die erste, dann wird dieser virtuelle Riesenschwachsinn zu Ende gehen. Versprochen.
Deswegen schließe ich mich dem Aufruf an: “Get a first Life!”
Am 22. März 2007 um 17:11 Uhr
Interessanter FAZ-Artikel zum selben Thema: “Reale Enttäuschung in der virtuellen Welt”:
http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E3D2F72CC927343A09EE1592FBE116F2C~ATpl~Ecommon~Scontent.html